Täglicher Archiv: NACHKALKULATIONEN

Die Nachkalkulation ist eine auf einzelne Aufträge oder einzelne Leistungseinheiten bezogene Kontrollrechnung, die auf den tatsächlich für einen Auftrag oder die Erstellung einer Leistungseinheit angefallenen Kosten, den sogenannten Ist-Kosten beruht. Nachkalkulationen werden in erster Linie zur Kontrolle der Vorkalkulation für ein Produkt oder einen Auftrag genutzt.

Die Nachkalkulation wird insbesondere in Unternehmen mit Einzelfertigung und in Unternehmen mit Auftragsfertigung wie zum Beispiel in Handwerksbetrieben angewendet. Dabei ist es wichtig, dass für die Nachkalkulation wie auch für alle anderen Kalkulationen die gleiche Methode angewendet wird. Nur so kann die Kontrolle der Vorkalkulation zu einem verwertbaren Ergebnis führen.Für die Durchführung der Nachkalkulation können alle Kalkulationsverfahren genutzt werden. Die Berechnungen können sowohl auf Teilkosten wie auch auf Vollkostenbasis erfolgen. Die einzelnen Kostenpositionen werden analog der vorausgehenden Vorkalkulation erfasst und berechnet.

Bei sich verändernden Bedingungen wie zum Beispiel sinkenden oder steigenden Energiekosten, einer Reduzierung des Verkaufspreises oder bei Gewährung unterschiedlicher Rabatte, kann die Nachkalkulation beliebig wiederholt werden, um einen Vergleich mit der Angebotskalkulation durchführen zu können.

Die drei größten Herausforderungen für produzierende Unternehmen

Es gibt viele produzierende Unternehmen, die alle mit einer Reihe von Problemen bei ihrer täglichen Arbeit zu kämpfen haben. Von denjenigen, die auf unser ERP-System MONITOR G5 umgestiegen sind, haben wir die drei größten Herausforderungen für produzierende Unternehmen identifiziert, die sie vor dem Umstieg im Tagesgeschäft zu bewältigen hatten.