Produktion

Die Produktion ist das Herzstück von MONITOR. Das System ist dabei für die Fertigungs- und Produktionsplanung optimiert. In diesem Modul legen Sie Stücklisten und Arbeitsabläufe an, führen wichtige Kalkulationen durch und registrieren Fertigungsaufträge. Hier haben Sie zudem die volle Kontrolle über die Belegungsplanung. Sie berichten, ziehen Picklisten, planen Pools und nutzen dafür eine koordinierte Abwicklung.

Produktion

Wir stellen Ihnen dafür alle notwendigen Werkzeuge zur Verfügung, damit Sie in Ihrer Branche erfolgreich sind:

Produktion

Produktionsablauf durch Stück- und Operationslisten

Der Produktionsablauf ist einer der wichtigsten und grundlegendsten Vorgänge, die in MONITOR erstellt werden. Hier fügen Sie Operations- und Stücklisten zur Produktion von Artikeln ein oder aktualisieren diese. Die Angaben, die Sie hier hinterlegen – wie etwa Operations- und Durchlaufzeiten, Mengen, Preise etc. – sind wichtige Informationen, die die Grundlage weiterer Anwendungen darstellen z.B. Kalkulationen, Bedarfsrechnungen und Belegungspläne.

Vorkalkulation

Vorkalkulationen dienen im Hauptzweck der Berechnung von Herstellungskosten von Produkten. Kosten aus Material, Lohnfertigung und eigener Arbeit werden dabei zu Gesamt-Produktionskosten addiert. Dies bildet die Grundlage für den Abgleich mit den Istkosten – die Nachkalkulation.

Nachkalkulationen

Die Nachkalkulation dient Ihnen, nachdem ein Artikel oder ein Auftrag produziert oder bearbeitet wurde, zur Nachverfolgung der geplanten Kosten im Vergleich zu den tatsächlichen Kosten. Ist Ihr Plan aufgegangen?

Belegungsplanung in Liste und Grafik

Der Überblick über die Produktion ist sehr wichtig: Wie ist unsere Belegung heute? Morgen? In einer Woche? Sie können Ihre Belegungsplanung einfach in Listenform führen oder eine Grafik erstellen und jeweils per Drag-and-Drop-Funktion die Aufträge einsetzen, um eine optimale Produktionsplanung zu erstellen.

Perfekt und individuell geplante Produktionsabläufe tragen zudem zur Wirtschaftlichkeit von Unternehmen in verschiedenen Bereichen bei. Indem Sie und Ihr Unternehmen komplexe Produktionsabläufe sorgfältig planen, können Fehlbestände vermieden und Umsätze maximiert werden. Um eine langjährige Routine im Produktionsbereich aufzubrechen und optimierte Lose für Produkte einführen zu können, braucht es vor allem eins: Regeln!

Produktion: Die goldenen Regeln der Produktionsplanung

Picklisten für Material

Für das Personal soll es möglichst einfach sein, ein Dokument zu drucken oder direkt auf einem mobilen Gerät zu sehen, welches Material für einen Produktionsauftrag aus einem Lager entnommen werden muss. Hat ein Material mehrere Lagerplätze, zeigt MONITOR dabei nur die Stellen, die für die Entnahme relevant sind. Ist bereits eine Materialabklärung (reserviertes Material) erfolgt, sind die entsprechenden Lagerplätze angegeben. Alternativ werden Lagerplätze von MONITOR auf Basis einer Altersanalyse des Bestands vorgeschlagen. Kommt ein Artikel mehrfach auf einer Pickliste vor, erfolgt die Abrechnung nach Bedarfsdatum, so dass die Materialzeile, die als Erstes benötigt wird, ihre Entnahme aus dem ältesten Lagerplatz vornimmt. Wenn der hier verfügbare Bestand verbraucht ist, entnimmt die Materialzeile aus dem nächstältesten Bestand, und so weiter…

Berichterstattung über Operationen und Material

Im System ist es ein Leichtes, durch die Eingabe der Berichtsnummer die Zeit- und Mengenberichterstattungen pro Operation vorzunehmen. Bei einer Teilberichterstattung wird dabei jeder Eintrag im Hinblick auf Menge und Zeit addiert. Die Belegung wird proportional zur berichteten Menge abgerechnet. In der gleichen Weise lassen sich Mengenbericht-erstattungen pro Material vornehmen. Erfolgt eine Teilberichterstattung, werden die Mengen jeder Berichterstattung addiert. Die verbleibende Menge (auch für reserviertes Material) wird mit der entsprechend berichteten Menge abgeglichen.

Produktionsauftrag

Hier erstellen Sie neue Produktionsaufträge und planen vorhandene Aufträge um. Änderungen oder Umplanungen von Aufträgen umfassen sowohl die Hauptaufgaben als auch die Strukturen. Sie können auch, mit dem Auftrag verknüpfte Dokumente ausdrucken, wie etwa eine Zeichnung.

Eine grundlegende Voraussetzung für die Fertigungsvorbereitung ist dabei die einwandfreie Wartung von Werkzeugen und Maschinen. Viele Unternehmen sehen die Instandhaltung ihrer Werkzeuge jedoch als einen lästigen Kostenfaktor anstatt sie als Garanten für Verfügbarkeit und Qualität zu erkennen. Doch das kann gefährlich werden und im schlimmsten Fall den Unternehmenserfolg gefährden.

Werkzeug und Wartung in der Produktion

Verwaltung von Operationen mit Lohnfertigung

Operation mit Lohnfertigung können Sie verwenden, um Arbeiten an Subunternehmer zu delegieren. Wenn Sie eine hohe Belegungsdichte in Ihrer eigenen Produktion haben oder die Nutzung bestimmter Spezialmaschinen erforderlich ist, entsenden Sie mit Hilfe des entsprechenden Funktionsbereichs bestimmte Teile Ihrer Produktion zur Lohnfertigung. MONITOR erstellt dafür automatisch einen Einkaufsauftrag vom Typ Lohnfertigung, wenn ein Produktionsauftrag mit enthaltenem Lohnfertigungsanteil angelegt wird. Gleiches gilt, wenn ein vorhandener Produktionsauftrag umgeplant wird und eine interne Operation geändert und an einen Lohnfertiger delegiert wird – etwa durch vorübergehende Erreichung von Kapazitätsgrenzen. In MONITOR können Sie auf einfache Weise Lohnfertigungskosten und Durchlaufzeiten nachverfolgen, so dass Sie jederzeit die Kontrolle über die Verwaltung Ihres Produktionsauftragsflusses haben.

Pool-Planung

Werden in Ihrer Produktion mehrere gleiche Maschinen eingesetzt? Dann kann die Pool-Planung für Ihren Geschäftsbetrieb nützlich sein: Wenn Sie den Ablauf planen, ist es möglicherweise nicht immer sofort klar, welche Maschine eingesetzt wird. In diesem Fall planen Sie zuerst den Ablauf in einem Pool, mit dem mehrere gleichwertige Maschinen verknüpft sind. Im Pool verteilen Sie dann die Arbeit an eine der verknüpften Maschinen, die über die Kapazität für die Ausführung verfügt. Die Verteilung der Arbeiten im Pool kann dabei manuell oder automatisiert erfolgen. MONITOR wählt auf Knopfdruck die Maschine aus, die für die Ausführung am besten geeignet ist.

Gleichzeitige Produktion

Auch in Situationen, in denen verschiedene Artikel gleichzeitig produziert werden sollen, unterstützt MONITOR Sie vollumfänglich. Beispielsweise können Sie zwei verschiedene Artikel – A und B – gleichzeitig aus dem gleichen Blech stanzen. Bei gleichzeitiger Produktion wird die Nettobedarfsplanung sowohl A und B beauftragen, sobald ein Engpass bei einem der Artikel vorliegt. Erfolgt eine manuelle Auftragserfassung für Artikel A hinterlegt das System auch B als Auftrag. Gleichzeitig hergestellte Artikel werden zudem als mehrere Hauptartikel in einem Auftrag zusammengehalten. Dies gilt auch für Umplanung und Stornierung.

Kaufende möchten über das Standardangebot hinaus ein maßgeschneidertes Produkt oder individuelle Systemlösungen mit persönlich zusammengestellten Varianten bestellen. Anbietende müssen daher individuell auf Anfragen der Kundschaft reagieren und gleichzeitig in der Lage sein, technisch geklärte Angebote schnellstmöglich zu kalkulieren. Dabei müssen sie sicherstellen, dass sie diese kosten- und qualitätskonform gefertigt und termintreu liefern können. All diese Funktionen und Möglichkeiten bietet ein Produktkonfigurator.

Mit dem Produktkonfigurator auf Kundenwünsche reagieren