Die drei größten Herausforderungen für produzierende Unternehmen

Es gibt viele produzierende Unternehmen, die alle mit einer Reihe von Problemen bei ihrer täglichen Arbeit zu kämpfen haben. Von denjenigen, die auf unser ERP-System MONITOR G5 umgestiegen sind, haben wir die drei größten Herausforderungen für produzierende Unternehmen identifiziert, die sie vor dem Umstieg im Tagesgeschäft zu bewältigen hatten.

1. KEIN ÜBERBLICK ÜBER DEN LAGERBESTAND

Was genau haben wir auf Lager, und wie viel? Wann ist es an der Zeit, die Bestände aufzufüllen und wie kann ich den Wert unserer Bestände ermitteln?

Unternehmen, die keinen Überblick über ihre Bestände haben, binden oft zu viel Kapital, indem sie große Mengen bevorraten und aus Sicherheitsgründen auf Vorrat lagern. Dies kann zu Problemen führen. Gerade wenn ein Bauteil, das eine wesentliche Komponente des produzierten Produkts ist, plötzlich nicht mehr verfügbar ist. Darüber hinaus sind Unternehmen, die ihre Bestände nicht überwachen, oft gezwungen, Zeit und Ressourcen für zusätzliche Bestandsaufnahmen aufzuwenden, um die Kontrolle zu behalten. Manche Unternehmen füllen ihre Bestände auch nur reaktiv auf. Das bedeutet, sie werden erst tätig, wenn etwas zur Neige geht, anstatt strategische Entscheidungen zu treffen und Teile zu kaufen, um den geplanten Bedarf im Laufe der Zeit zu decken.

Für Unternehmen, die die Lagerbestände nicht kennen, ist es viel schwieriger, effektiv zu planen, und es entsteht viel zusätzliche Arbeit. Am meisten Kopfzerbrechen bereitet es jedoch, wenn die Lieferung an die Kunden durch eine schlechte Materialplanung beeinträchtigt wird, was für das Unternehmen sehr kostspielig werden kann.

Was ist Ressourcenplanung?

Bestimmte Kapazitäten und Ressourcen im Unternehmen sind knapp oder besonders wichtig. Deshalb müssen diese optimal belegt und eingesetzt werden. Sie sollten möglichst ohne Unterbrechung im Einsatz sein und nicht ungenutzt herumstehen. Oft sind das sogenannte Engpass-Ressourcen, die entscheidend dafür sind, wie lange Aufträge in der Produktion herumliegen, wie lange Durchlaufzeiten sind und welches Working Capital dabei gebunden ist. Erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag mehr darüber:

Herausforderungen produzierende Unternehmen

2. DEN NACHKALKULATIONEN NICHT VERTRAUEN KÖNNEN

Welche Produkte sind rentabel und welche nicht? Wo müssen wir Maßnahmen ergreifen? Können wir uns auf unsere Vorkalkulationen verlassen, auf denen unsere Planung und Standardpreise beruhen?

Wenn sich ein produzierendes Unternehmen nicht auf seine Nachkalkulationen verlassen kann, ist es schwierig zu wissen, welche Produkte rentabel sind und welche mit Verlust arbeiten. Dies führt häufig zu einer erfolglosen Produktionsplanung und zu Verzögerungen auf Kosten der Kunden, die ihre Lieferungen nicht rechtzeitig erhalten. Es ist auch schwieriger, entsprechend der tatsächlichen Kapazität zu planen, da das Unternehmen keinen Einblick in die Produktivität (z. B. direkte und indirekte Zeit) hat. Dies führt zu einer ineffektiven Produktion und erschwert die optimale Nutzung der Maschinen. In diesen Fällen verlassen sich viele Unternehmen auf das Bauchgefühl, um Probleme zu lösen. Sie versuchen es mit Prozessen, von denen sie glauben, dass sie die Produktion rationalisieren, oder mit Bauteilen, bei denen die Kosten gesenkt werden können. Aber das funktioniert nicht immer.

3. VERSPROCHENE LIEFERZEITEN NICHT EINHALTEN KÖNNEN

Produzierende Unternehmen müssen je nach Kapazität und verfügbarem Material schnell ihre besten Lieferzeiten nennen. „Wann können Sie liefern?“ ist eine der wichtigsten Fragen, die es zu beantworten gilt, und Versprechen einzuhalten ist leichter gesagt als getan.

Wenn man nicht in der Lage ist, genaue Lieferzeiten anzugeben und die Kunden zuverlässig zu beliefern, führt dies oft zu großer Frustration, vor allem bei den Kunden, aber auch intern, z. B. bei den Vertriebsmitarbeitern, die vielleicht zu viel versprochen haben. Deshalb ist es wichtig, einen Überblick über Ihre Abläufe und alle Aktivitäten zu haben, die sich auf die Lieferzeiten auswirken. Das können Mitarbeiter sein, die krank werden, Maschinen, die ausfallen, Verzögerungen bei den Materialien und alles dazwischen. Unternehmen, die diesen Überblick nicht haben, geben oft längere Vorlaufzeiten an als nötig, um sicher zu sein, dass sie pünktlich liefern können. Dies führt auch dazu, dass sie überschüssige Lagerbestände halten, um sicherzustellen, dass das Material nicht ausgeht.

Mit einer effektiven Materialplanung haben Sie immer den Überblick, was Sie auf Lager haben, um Ihren Bedarf möglichst kosteneffizient zu decken. Mit der Zeiterfassung in Echtzeit behalten Sie Ihre tatsächlichen Produktionskosten im Blick und erstellen Daten für Nachkalkulationen, Produktivität und Effizienz.
Die Funktion „Lieferzeiten prüfen“ in G5 liefert Ihnen sofort die beste Lieferzeit, da der Kundenauftrag auf den verfügbaren Kapazitäten und Materialien basiert. Außerdem werden Sie regelmäßig darüber informiert, ob Ihre vereinbarten Lieferzeiten eingehalten werden.


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